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Preisträgerkonzert am 22.09. ab 19 Uhr

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Musik

2. Internationaler Richard-Wagner-Nachwuchswettbewerb 2015

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2. Internationaler Richard-Wagner-Nachwuchswettbewerb 2015

Richard-Wagner-Stiftung Leipzig

2. Internationaler Richard-Wagner-Nachwuchswettbewerb 2015 Richard-Wagner-Stiftung Leipzig

In dieser Woche laden wir im Rahmen des 2. Internationalen Nachwuchswettbewerbs zum Richard-Wagner-Preis der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig zum zweiten Mal vielversprechende musikalische Nachwuchs­talente zum öffentlichen Vorspiel in die Klinger-Villa ein.

Diese finden in der Zeit von Donnerstag, 22. Januar 2015 von 10 bis 15 Uhr
und am Freitag, 23. Januar 2015 von 10 bis 13 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Die 16 eingeladenen Musikerinnen stammen unter anderem aus Japan, Frankreich, Russland, Italien, Ungarn, Iran, Österreich und Deutschland. Sie dürfen ihr Können im Rahmen des Wettbewerbs mit einem selbstgewählten Stück aus dem Werk Richard Wagners sowie einem gänzlich frei gewählten Stück unter Beweis stellen.

Gewinner beim 2. Internationalen Richard-Wagner-Nachwuchswettbewerb stehen fest:
Juryentscheid vergibt 5000 Euro und drei Stipendien für Bayreuth

24jähriger Posaunist Carl Philipp Kaptain studiert an der HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig

Der 24jährige Posaunist Carl Philipp Kaptain gewinnt den mit 5000 Euro dotierten 2. Internationalen Richard-Wagner-Nachwuchspreis. „Technisch wie musikalisch, interpretatorisch und als Persönlichkeit hat uns Carl Philipp Kaptain sehr überzeugt. Er produziert einen warmen, schönen, berührenden Posaunenklang. Auch als Persönlichkeit nahm er die Jury direkt für sich ein und begeisterte mit seiner bodenständigen, unprätentiösen Art und Gewandheit“, so die Opernregisseurin und Juryvorsitzende Jasmin Solfaghari. Kaptain studiert zur Zeit im Masterstudium Posaune an der HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Helge von Niswandt. 

Ein Stipendium für Bayreuth erhielten der aus dem Iran stammende Pianist Arash Rokni (27), der im Juryvotum nur knapp hinter den Preisträger lag. Die in Kasachstan geborene Sopranistin Anna Neufeld (32) und der Bariton Insu Hwang (32) aus Korea. Zudem nominierte die Jury auch den 22jährigen Pianisten Levente Török aus Ungarn, der auf Grund seiner überzeugenden Leistungen im Rahmen des Wettbewerbes gute Aussichten hat über den Leipziger Richard-Wagner-Verband noch ein Stipendium für Bayreuth zu erhalten.

Die Preisverleihung findet am 28. Mai 2015 im Rahmen einer Festveranstaltung während der Leipziger Richard-Wagner-Feststage in der Oper Leipzig statt. Verliehen wird der Preis vom Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und vom Stiftungsrat der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig.

Erfreut zeigte sich auch Thomas Krakow, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig: „Es ist wunderbar zu sehen, auf welchem Niveau alle Teilnehmer des Wettbewerbes waren. Wir hatten Bewerber aus insgesamt acht Ländern, beides zeigt uns, dass wir mit unserem Ziel, Leipzig als Geburtsstadt Richard Wagners wieder zu mehr Sichtbarkeit in der Riege der wichtigsten Wagner-Städte zu verhelfen auch im zweiten Jahr nach dem großen Wagner-Jubiläum wieder einen guten Schritt vorangekommen sind.“

Mit dem Richard-Wagner-Nachwuchspreis der Stiftung werden junge Nachwuchskünstler geehrt, die ihr überdurchschnittliches Können mit intellektuellem Zugang zum Werk und der Ideenwelt Richard Wagners unter Beweis gestellt haben. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert. Der Richard-Wagner-Preis ist eine extra für diesen Anlass gefertigte Skulptur der Leipziger Traditions-Bronzebildgießerei Noack, geschaffen vom Leipziger Künstler Felix Ludwig nach einem Modell zum nicht realisierten Richard-Wagner-Denkmal von 1913, das der Leipziger Bildhauer Max Klinger (1857–1920) für Leipzig entworfen hatte. 

Der Preis ist typisch für das bürgerliche/bürgerschaftliche Engagement, welches seit Jahrhunderten den Charakter Leipzigs prägt. Der Geist der Eigeninitiative, das unabhängige Handeln ihrer Bürger im Interesse der urbanen Gemeinschaft zeichnet 

die Stadt immer noch und wieder erneut aus. Somit wird der Richard-Wagner-Preis Leipzig rein privat finanziert und ist Ausdruck des Selbstverständnisses Leipziger Bürger und Unternehmen und des Stolzes auf den wohl berühmtesten Sohn ihrer Stadt