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Lesung mit Vera Lengsfeld

„1989: Tagebuch der Friedlichen Revolution – 1. Januar bis
31. Dezember“

Lesung mit Vera Lengsfeld „1989: Tagebuch der Friedlichen Revolution – 1. Januar bis 31. Dezember“Foto: Robert Raithel
Am 25. August 2014 veranstaltet das Klinger Forum im Rahmen der aktuellen Ausstellung zur Friedlichen Revolution WIR 1 – Acting in Concert eine Lesung mit Vera Lengsfeld. Sie liest aus ihrem neuen Buch „1989: Tagebuch der Friedlichen Revolution – 1. Januar bis 31. Dezember“.

25. August 2014 um 19 Uhr
Klinger Villa, Karl-Heine-Straße 2, 04229 Leipzig

Programm Lesung und Diskussion
Dauer ca. 90 Minuten
Eintritt Erwachsene 5 Euro, Ermäßigt 3 Euro – Abendkasse
Anmeldung Kontaktformular


 
Über die Autorin

Die gebürtige Thüringerin, geboren 1952, studierte Geschichte und Philosophie in Leipzig und Berlin. Nach dem Studium arbeitete Vera Lengsfeld als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften der DDR sowie als Lektorin im Verlag Neues Leben.

Seit den 1970er Jahren war Frau Lengsfeld aktiv an Regime kritischen Protesten beteiligt, wodurch sie mehrmals verhaftet und verurteilt wurde. 1983 erhielt sie Berufs- und Reiseverbot bis 1988 schließlich die Ausweisung aus der DDR folgte.

Nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989, den sie in Berlin nach ihrer Rückkehr miterlebt hatte, wurde sie Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer und Teil der Arbeitsgruppe des „Runden Tisches“. Von 1990 bis 2005 gehörte Vera Lengsfeld dem Deutschen Bundestag an. 

Für ihr politisches und gesellschaftliches Engagement in der DDR-Bürgerrechtsbewegung erhielt sie 1990 den Aachener Friedenspreis und 2008 das Bundesverdienstkreuz.

Seit 2005 ist sie freischaffende Autorin, hat mehrere Bücher über ihr Leben in der DDR und unter der Stasi verfasst und ist zugleich Kolumnistin der Weblogs Die Achse des Guten und Die Freie Welt. Auch in diversen Tageszeitungen (u. a. FAZ) und Zeitschriften (u. a. Focus, Der Spiegel, eigentümlich frei) hat sie Beiträge publiziert.


Über das Buch  

„Geradeheraus, unverklemmt, kess, klug und scharf“ – Michael Wolffsohn, Experte bei Focus Online.

Vor fünfundzwanzig Jahren veränderte sich die Welt. Zum Jahres-wechsel 1989 ahnte niemand, was das neue Jahr an revolutionären Umwälzungen bringen würde. Die Kultur der Gewalt, die in der Französischen Revolution ihren Anfang nahm und in den Katastrophen des 20. Jahrhunderts mündete, wurde überwunden.

Basierend auf Tagebuchnotizen von Vera Lengsfeld sowie Meldungen der Presse beginnt das Tagebuch im Januar 1989 und schildert die Ereignisse, die schließlich zur Friedlichen Revolution im Herbst 1989 führten. Mit kurzen historischen Exkursen ordnet die Autorin weniger bekannte Tagesereignisse ein und schafft im Vorfeld einen Überblick über die Entwicklung der Bürgerrechtsbewegung, ohne deren Wirken in den 1980er Jahren es wahrscheinlich nicht zur Friedlichen Revolution gekommen wäre.

Die Friedliche Revolution hat den Grundstein für ein freies, einiges und demokratisches Europa gelegt. Diese entscheidende Tatsache ist leider keineswegs im öffentlichen Bewusstsein verankert. Um das zu ändern und den Geschichtslegenden die Fakten entgegen zu halten, entstand dieses Tagebuch der Friedlichen Revolution.

Verlag TvR Medienverlag Jena
Homepage http://www.tvrgroup.de
ISBN 978-3940431158
Gebundene Ausgabe 287 Seiten
Preis19,90 EUR



Partner der Lesung

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Bundesstiftung Aufarbeitung
Stiftung Berliner Mauer
Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien
TvR Medienverlag Jena 



WIR 1
 läuft noch bis zum 7. September. Am 21. September eröffnet dann der zweite Teil der Ausstellung WIR 2 – Der Sinn von Politik ist Freiheit.

weitere Informationen zur Ausstellung

Öffnungszeiten 

während der Ausstellungsdauer
Fr 14–18, Sa/So 10–18 h

Der Eintritt ist frei. Führungen auf Anfrage. 

Klinger Forum e.V.
Karl-Heine-Str. 2
04229 Leipzig

 


 

Leseprobe [168.6KB/pdf]